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 2016-12-03 -

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Freimann & Fröttmaning 
 - Großlappen -

Nach der ersturkundlichen Erwähnung in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts wurde die Ansiedlung über viele Jahrhunderte als Lappen bezeichnet. Die Unterscheidung in Groß- und Kleinlappen, entstanden Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts, blieb beibehalten.

Das spätere Gut Großlappen entwickelte sich insbesondere im 19. Jahrhundert durch Viehzucht und damit einhergehender Milchwirtschaft, klassischer Ackerbau war nicht zuletzt aufgrund der kargen Flächen unterrepräsentiert.

Besondere Bedeutung erfuhr Großlappen zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach dem Kauf durch die Stadt München und die zunächst erfolgende Verpachtung an die Mittlere-Isar-AG. Überwiegend östlich des Gutes entstanden auf dessen bisherigen Anbau- und Weideflächen in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts die Anlagen der ersten Münchner Kläranlage [Interner Link].

Seit den fünfziger Jahren verringerten sich die Anbauflächen zusehends. So etwa durch die Anlage der Mülldeponie zwischen Großlappen und Fröttmaning, dem Ausbau der umliegenden Autobahntrassen und der Anlagen des U-Bahnbetriebshofes.

Neben der deutlich verminderten landwirtschaftlichen Produktion dienen die Baulichkeiten des Gutes Großlappen heute der Landeshauptstadt München auch als städtisches Land- und Forstwirtschaftsamt.

Letzte Änderung dieser Seite: 01. Januar 2016 / © 2008-2016 Alexander Markus Klotz

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